Portrait: Adolf Winkelmann

In der vergangenen Woche gab es einen Set-Termin bei den Dreharbeiten zu Adolf Winkelmanns neuem Film „Junges Licht“ in den MMC Studios Cologne. Für den Film wurde hier eine Bergarbeiterwohnung des Jahres 1961 nachgebaut, zuvor wurde an Originalschaupätzen im Ruhrgebiet gedreht. Als Kind des Ruhrgebiets, ich komme aus Castrop-Rauxel, kannte und liebte ich schon Winkelmanns frühe Filme, allen voran „Die Abfahrer“. Daher habe ich mich sehr gefreut, dass ich ihn hier in Köln vor die Kamera gekriegt habe. Hier schon mal ein schneller Schuss aus der Digitalkamera. Einen SW-Film habe ich auch belichtet, damit war ich auf dem Pressetermin ein Exot. Als der Film dann voll war und die Kamera ihn zurück spulte kam von hinten ein Kommentar: „Wow, das Geräusch habe ich ja schon eine Ewigkeit nicht mehr gehört!“ – ist doch schön, dass die Leute sich noch daran erinnern ;-). Den Film muss ich noch entwickeln, hatte bisher nicht die Zeit dazu. Wenn die Bilder was geworden sind, wird es auch noch einen Lith-Print geben.