Ostblick ’90: Ausstellungseröffnung am 1. Oktober in Frankfurt am Main // Matinee am 3. Oktober in Köln

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Meine Ausstellung Ostblick ’90 hat es nach Frankfurt geschafft!
Ich freue sehr, meine Ausstellung gleichzeitig an zwei Orten präsentieren zu können:


Vernissage in Frankfurt am Main
am Donnertag, dem 1. Oktober um 19 Uhr
im Wyndham Grand Frankfurt

LYNX Bar im Wyndham Grand Frankfurt Hotel
Wilhelm-Leuschner-Straße 32/34
60329 Frankfurt am Main

Ausstellungsdauer: 02.10.2015 – 23.11.2015
Öffnungszeiten: Täglich von 11:00 bis 01:00 Uhr
Web: www.wyndhamgrandfrankfurt.com
Mail: lynx(at)wyndhamgrandfrankfurt.com
Telefon: 069-907459360



Matinee zur Deutschen Einheit
am Samstag, dem 3. Oktober 2015 um 11 Uhr
in der schaelpic photokunstbar, Köln

mit Martin Claßen, Martin Frech, Tobias D. Kern und Jürgen Hermann Krause

Weitere Infos zur Matinee gibt es auf der Website der schaelpic photokunstbar.

Special: ab 15 Uhr fotografiere ich Portraits mit einer Plattenkamera und fertige davon einzigartige Lithprints an.
Infos zu Kosten und Termin-Vereinbarungen bitte direkt abstimmen unter +49.172.2119863 oder jhk(at)jhk.photos

schaelpic photokunstbar
Schanzenstraße 27 (Nähe E-Werk)
51063 Köln

Web: www.schaelpic.de/Stilllegung/Projektraumtag/
Mail: info(at)schaelpic.de
Anfahrt: www.schaelpic.de/material/weg-zu-schaelpic.pdf
Telefon: 0221- 299 969 20

Die Ausstellung in der schaelpic photokunstbar läuft noch bis zum 30.10.2015.

Weitere Infos gibt es hier und auf der schaelpic-Website.

Portrait: Adolf Winkelmann

Adolf Winkelmann, Regisseur

Adolf Winkelmann, Regisseur

In der vergangenen Woche gab es einen Set-Termin bei den Dreharbeiten zu Adolf Winkelmanns neuem Film „Junges Licht“ in den MMC Studios Cologne. Für den Film wurde hier eine Bergarbeiterwohnung des Jahres 1961 nachgebaut, zuvor wurde an Originalschaupätzen im Ruhrgebiet gedreht. Als Kind des Ruhrgebiets, ich komme aus Castrop-Rauxel, kannte und liebte ich schon Winkelmanns frühe Filme, allen voran „Die Abfahrer“. Daher habe ich mich sehr gefreut, dass ich ihn hier in Köln vor die Kamera gekriegt habe. Hier schon mal ein schneller Schuss aus der Digitalkamera. Einen SW-Film habe ich auch belichtet, damit war ich auf dem Pressetermin ein Exot. Als der Film dann voll war und die Kamera ihn zurück spulte kam von hinten ein Kommentar: „Wow, das Geräusch habe ich ja schon eine Ewigkeit nicht mehr gehört!“ – ist doch schön, dass die Leute sich noch daran erinnern ;-). Den Film muss ich noch entwickeln, hatte bisher nicht die Zeit dazu. Wenn die Bilder was geworden sind, wird es auch noch einen Lith-Print geben.

Ausstellungseröffnung am 11.09.2015: Ostblick ’90

Am 11. September 2015 ist es soweit – meine nächste Ausstellung wird eröffnet. Nun ist der 11. September seit dem Jahr 2001 leider ein geschichtsträchtiger Tag und wir wollen mit der Ausstellung nicht an dieses Datum erinnern, bei der Planung haben wir nicht an diesen Umstand gedacht. Doch kann bestimmt Kunst dazu beitragen, diese Welt ein wenig besser zu „gestalten“. Außerdem sind meine Fotos aus dem Jahr 1990 und damit schon älter.

1990 war für die DDR, wie Zeit Online kürzlich schrieb, das wilde Jahr zwischen dem Mauerfall am 9. November 1989 und der Wiederveinigung am 3. Oktober 1990. In diesem Jahr, ich studierte Photoingenieurwesen in Köln, war der Gebrauchtwagenmarkt im Westen leergefegt und die Wessis fuhren nach Osten, um Geschäfte zu machen. So kam auch ich in die DDR: als Mitarbeiter des Promotion-Teams eines damals führenden Kameraherstellers. Ich war so fasziniert von der für mich fremden Welt, dass ich jede freie Minute hinauszog, um auf den Straßen von Cottbus, Chemnitz, Halle und Dresden zu fotografieren. Das Ergebnis meiner Streifzüge durch die Straßen dieser Städte zeige ich nun erstmals im Rahmen der Ausstellungsreihe „Die Stilllegung der Zeit“ in der schaelpic photokunstbar.

Meine Aufnahmen habe ich durchweg als sogenannte Lith-Prints ausgearbeitet. Das ist ein Schwarzweiß-Print-Verfahren, das sehr starke Kontraste und monochrome Farbtöne erzeugt. Dabei brachte ich meine Bilder gewissermaßen an ihren Entstehungsort zurück: für die Abzüge verwendete ich das damals in der DDR produzierte Fotopapier der Marke ORWO. Im Rahmen der Vernissage am 11.09.2015 werde ich live demonstrieren, wie man einen Abzug im Lith-Print-Verfahren anfertigt. Hierzu verwandeln wir die schaelpic photokunstbar in eine temporäre Dunkelkammer.

Vernissage mit Live-Demonstration des Lith-Print-Verfahrens und Künstlergespräch:
Freitag, 11.09.2015, ab 19 Uhr in der schaelpic photokunstbar
Schanzenstraße 27, 51063 Köln

Ausstellungsdauer und Öffnungszeiten:
11.09. bis 30.10.2015
Montag bis Freitag 09.00 bis 18.00 Uhr und nach Vereinbarung

Ausstellungsort und Kontakt:
schaelpic photokunstbar
Schanzenstraße 27 (Nähe E-Werk)
51063 Köln

Telefon: 0221- 299 969 20
Mail: info(at)schaelpic.de
Web: www.schaelpic.de

Anfahrt (pdf)

Pressekontakt:
Tobias D. Kern, Telefon: 0221-299 969 20

Bildmaterial in druckfähiger Auflösung zur Berichterstattung über die Ausstellung finden Sie hier.

Konzertfotos: The Flying Eyes

Nachdem der September mir bisher kaum Zeit zu Luftholen gelassen hat, habe ich mir am Montag Abend was gegönnt. Bei Klaus Fiehe auf 1Live hatte ich kurz zuvor zum ersten Mal The Flying Eyes gehört. Seitdem hatte ich die Soundcloud der Flying Eyes auf dem Schirm und auch gesehen, dass sie am 22.09. nach Köln kommen – nach der Photokina, nach der Ausstellung, super! Sonic Ballroom, kleiner Club, nur 8 Euro. Da musste ich hin. Mann, war das laut! Und gut! Konzerte in kleinen Clubs machen einfach mehr Spaß, als Megahallen oder Stadien. Man ist ganz nah dran. Einziges Problem: das Licht fürs Fotografieren ist oft sehr knapp. Auch hier kann man die Not zur Tugend machen und z.B. gezielt mit langen Verschlusszeiten arbeiten.

FREELENS-Ausstellung: R(h)eine Träume 2014

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Rheine Träume 2014
Rheine Träume 2014
Rheine Träume 2014

R(h)eine Träume 2014, Vernissage am 16.09.2014: Die "Sons Of The Lighthouse" vor ihrem Bild

R(h)eine Träume 2014: Vernissage am 16. September

Mein Beitrag zur Ausstellung R(h)eine Träume 2014

Mein Beitrag zur Ausstellung R(h)eine Träume 2014

Mein Beitrag zur Ausstellung R(h)eine Träume 2014

Die Ausstellung ging dieses Mal so schnell vorüber wie ein Atemzug – so kam es mir vor. Einige interessante Events der Photoszene musste ich auslassen und auch auf die Photokina habe ich es dieses Mal einfach nicht geschafft. Das lag ganz einfach daran, dass ich am Tag nach der Vernissage nach Berlin musste und, kaum zurück gekommen, einen Vortrag mit Großformatshooting gehalten habe. Nach viel zu wenig Schlaf und der Postproduktion der fast 1900 Fotos aus Berlin musste die Ausstellung auch schon wieder abgebaut werden. Dennoch: es hat sich gelohnt, die Vernissage war wunderbar!

Noch ein Nachtrag: Mein FREELENS-Kollege Christian Nielinger hat ganz großartige Fotos von der Ausstellung gemacht.

TON ART #10 – The BlackGold Brothers

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The BlackGold Brothers
The BlackGold Brothers
The BlackGold Brothers

The BlackGold Brothers

The BlackGold Brothers

The BlackGold Brothers

Das Duo The BlackGold Brothers spielt handgemachte, akustische Musik. Beheimatet in Köln und Essen, liegen jedoch die musikalischen Wurzeln eher in den Weiten des amerikanischen Landes. Ihre Musik geht in Richtung Americana, Folk, SingerSongwriter und ggf. Akustikrock. Marcel (Spitzname Cello) singt. Carsten (Spitzname Bogi) spielt akustische Gitarre und singt auch. Obwohl beide bereits zu Schulzeiten gemeinsam arbeiteten, sind ‚The BlackGold Brothers‘ noch ein junges Projekt, dass aktuell versucht, in der lokalen Szene Fuß zu fassen.

In unsere Fotos wollten wir Carstens 65er Ford-Mustang einbauen, der hätte gut zu den beiden gepasst. Die Location hatten wir auch recht schnell gefunden, ein Brachgelände neben Bahngleisen in Ehrenfeld. Leider kam der Mustang nicht rechtzeitig aus der Werkstatt zurück, so dass wir ohne ihn auskommen mussten. Den Fototermin konnten wir nicht mehr verschieben, meine Deadline für die Abgabe bei der Jury rückte näher. Also mussten wir improvisieren. Zwei Männer für ein Foto einfach so in die Pampa zu stellen sieht einfach nach nix aus. Handlung, Aktion, Bewegung musste her. Und das mit einer auf dem Stativ montierten Großformatkamera. Das größte Problem bei der Aufnahme mit dem Sprung war neben der Schärfe das richtige Timing: ich musste im richtigen Augenblick auslösen. Digitalkameras können mittlerweile Serien aus zig Bildern schießen, aus denen man sich dann das beste aussuchen kann. Die Bewegung habe ich durch einen Blitz mit 1000 WS eingefroren, die Schärfe auf den zu erwartenden Punkt voreingestellt. Jetzt mussten die beiden „nur noch“ gleichzeitig abspringen, die Augen aufhalten, ein gutes Gesicht machen, in die Kamera schauen und vor allem ihre Arme nicht zu weit nach außen nehmen, damit sie im Bild blieben. Das fertige Foto sieht eigentlich gar nicht so kompliziert aus, wie es war. Und selbst das dritte Bild der Slideshow, das wir digital fotografiert haben, gibt die Komplexität der Situation nicht wieder. Die gewollte Unschärfe musste durch die kombinierte Bewegung der Personen und der Kamera entstehen, ein Blitz wiederum für Schärfe und Kontrast genau dosiert werden. Die notwendige Blende hat dem Blitz die volle Leisting abverlangt, so dass ich letztlich auch hier nur eine Aufnahme hatte. Lediglich die Wiederholfrequenz für das Motiv lag höher als beim Polaroid, außerdem kostete nicht jedes Auslösen so viel wie eine Pizza.

 

Termine:

Mein Projekt TON ART in der Ausstellung Rheine Träume 2014:

Ort: THE NEW YORKER / HARBOUR CLUB
Deutz-Mülheimer-Str. 165
51063 Köln-Mülheim

Vernissage: Dienstag, 16. September 2014, 19 h
Dauer: 16. – 21. September 2014
Öffnungszeiten und weitere Infos auf der Website der Ausstellung.

Präsentation und Diskussion Silber und Bytes:

Freitag, 19. September 2014, 12 h – 20 h
Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK)
An der Rechtsschule
50667 Köln

TON ART #9 – Wyoming

Wyoming sind die beiden Brüder Manuel und Sascha Lukas sowie ihr Kindheitsfreund David Stieffenhofer. Aber eigentlich könnten sie alle drei Brüder sein, sie haben diese besondere Vertrautheit und Einheit. Ihre Musik bezeichnen sie als „Dream/Independent Pop“, ich finde, das passt ganz gut. Laut.de schreibt, dahinter „verbergen sich Synthie-lastige, fragile Stücke, die Erlend Oye und vor allem seinem Projekt The Whitest Boy Alive Tribut zollen, aber auch den juvenilen Schwermut von The XX oder The Drums in sich tragen“. Wyoming sind wunderbar auf ihr Thema fokussiert, alles wirkt leicht und wie selbstverständlich. Als ich sie kennenlernte, vermittelten mir ihre Persönlichkeiten ganz natürlich das, was ihre Musik angekündigt hatte.

Das gleiche spannende Entspanntsein hatte ich auch bei der Arbeit mit ihnen, es hat sehr viel Spaß gemacht und war einfach großartig. Beim Brainstorming hatten wir uns auf das Thema „Uniform“ festgelegt, und erst jetzt, da ich dieses hier schreibe, fällt mir auf, dass dieses Thema das tatsächlich passende für Wyoming ist. Denn eigentlich müssen Sascha, Manu und David keine Uniform tragen, um ihre Einheit auszudrücken – das machen sie ganz natürlich ohne Uniform durch ihre Gemeinsamkeit und ihre Musik. Aber die getragene „Uniform“ bringt das alles auch visuell auf einen Punkt. Und besonders das zweite Foto, auf dem sie ihre Köpfe zusammenstecken, vermittelt diese Einheit.

 

Termine:

Mein Projekt TON ART in der Ausstellung Rheine Träume 2014:

Ort: THE NEW YORKER / HARBOUR CLUB
Deutz-Mülheimer-Str. 165
51063 Köln-Mülheim

Vernissage: Dienstag, 16. September 2014, 19 h
Dauer: 16. – 21. September 2014
Öffnungszeiten und weitere Infos auf der Website der Ausstellung.

Präsentation und Diskussion Silber und Bytes:

Freitag, 19. September 2014, 12 h – 20 h
Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK)
An der Rechtsschule
50667 Köln

TON ART #8 – Sons of the Lighthouse

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Sons Of The Lighthouse
Sons Of The Lighthouse
Sons Of The Lighthouse
Sons Of The Lighthouse
Sons Of The Lighthouse

Sons Of The Lighthouse

Sons Of The Lighthouse

Sons Of The Lighthouse

Sons Of The Lighthouse

Sons Of The Lighthouse

Die Sons of the Lighthouse haben ebenso wie Lendgold ihr erstes Album “The Here and Now” über eine Crowdfunding-Kampagne finanzieren können – und beim größten lokalen Bandwettbewerb „Köln Rockt“ haben sie 2012 nach Lendgold den zweiten Platz belegt. Schließlich habe ich die Sons of the Lighthouse gemeinsam mit Lendgold am 31. Mai im Kölner Blue Shell gesehen und kennen gelernt. Nach den Konzerten konnte ich wirklich nicht sagen, welche Band mir besser gefallen hatte und Frontmann und Sänger Leo hatte mich nicht nur durch seine Stimme, sondern auch ein wenig durch seinen Habitus auf der Bühne, an Joe Cocker erinnert.

Die Sons of the Lighthouse sagen, dass sie amerikanisch klingende Alternative-Musik machen, die nach Freiheit, Sehnsucht und Fernweh klingt. Musik und Texte sind immer ein guter Anhaltspunkt für ein Foto, bei den Sons of the Lighthouse kam ganz offensichlich das Thema Licht hinzu. Wieder war für ein Bandfoto die Location besonders wichtig. Weitere Probleme bekamen wir auf zwei Arten. Das Wetter begann, die Kapriolen zu schlagen, die es für den Rest des Sommers beibehielt – bei Regen oder grauem Himmel wird es leider nix mit dem Thema Licht. Und dann mussten wir noch kurzfristig -ich hatte eine Deadline für die Jury einzuhalten- einen Termin finden, den wir alle umsetzen konnten. Wir haben es geschafft!

 

Termine:

Mein Projekt TON ART in der Ausstellung Rheine Träume 2014:

Ort: THE NEW YORKER / HARBOUR CLUB
Deutz-Mülheimer-Str. 165
51063 Köln-Mülheim

Vernissage: Dienstag, 16. September 2014, 19 h
Dauer: 16. – 21. September 2014
Öffnungszeiten und weitere Infos auf der Website der Ausstellung.

Präsentation und Diskussion Silber und Bytes:

Freitag, 19. September 2014, 12 h – 20 h
Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK)
An der Rechtsschule
50667 Köln

TON ART #7 – The Green Man

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The Green Man (TGM)
The Green Man (TGM)

The Green Man

The Green Man in seinem Studio

Heute gibt es Drum-and-Bass: The Green Man. Der Kölner Heiner Kruse, alias „The Green Man“ (auch TGM) ist DJ und Musikproduzent. Seit 1997 betreibt er mit dem Label Basswerk eins der führenden deutschen D&B Label, auf dem er neben vielen anderen Künstlern auch seine eigenen Projekte veröffentlicht. Sein letztes Album „Sound Power“ aus dem Jahr 2013 ist eine Doppel-CD mit zweieinhalb Stunden Musik, die nicht eine Sekunde langweilig wird: The Green Man nimmt dich mit auf seine Reise.

Nachdem die beiden vorherigen Shootings doch sehr anstrengend waren, war es beinahe eine Entspannung, wieder ein Einzelportrait fotografieren zu können. Viel Material haben Heiner und ich nicht benötigt, denn das Bild ließ sich genau so realisieren, wie ich es zuvor mit Heiner geplant hatte. Platz hatten wir nicht viel für das Foto. Im Türrahmen hatte ich den Blitzkopf befestigt, ich stand mit der Kamera im Flur. Aufgrund der geringen Distanz und der für den unscharfen Hintergrund erforderlichen großen Blende hatte ich ausnahmsweise einmal zu viel Licht. Da ich den Generator nicht weiter herunterregeln konnte, musste ich einen zweiten Blitzkopf anschließen, den ich im Flur um die Ecke blitzen ließ. So wurde die vorhandene Leistung auf beide Köpfe verteilt, aber nur einer belichtete mein Foto.

 

Termine:

Mein Projekt TON ART in der Ausstellung Rheine Träume 2014:

Ort: THE NEW YORKER / HARBOUR CLUB
Deutz-Mülheimer-Str. 165
51063 Köln-Mülheim

Vernissage: Dienstag, 16. September 2014, 19 h
Dauer: 16. – 21. September 2014
Öffnungszeiten und weitere Infos auf der Website der Ausstellung.

Präsentation und Diskussion Silber und Bytes:

Freitag, 19. September 2014, 12 h – 20 h
Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK)
An der Rechtsschule
50667 Köln

TON ART #6 – Temple Of Your Soul

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Temple Of Your Soul

Temple Of Your Soul (Polaroid 55 Positiv)

Lini - Gesang

Dirk - Gitarre

Jürgen - Bass

Marcus - Drums

Die Metal-Band Temple Of You Soul gibt es seit 2006, seit 2011 spielen sie in der jeztigen Formation zusammen. Die Jungs der Band kommen alle aus dem Großraum Köln, die Sängerin Lini lebt in Lüttich. Allein das zeigt schon, dass die Band keine Angst vor Entfernungen hat. Kennengelernt habe ich sie auf einem Konzert Ende Mai in Brühl, wir hatten uns für den Abend verabredet. Am späten Nachmittag hatten sie bereits auf einem Festival in Hameln gespielt, sind dann knapp 300 Kilometer zurück ins Rheinland gefahren, um nonstop wieder auf der Bühne zu stehen. Noch am Abend vereinbarten wir einen neuen Termin für unser Brainstorming.

Wie schon zuvor wollte ich nicht das klassische Bandfoto machen, und das traf bei der Band auf offene Ohren. Wir haben eine Menge Ideen gewälzt und waren bei der Bildsprache d’accord, allerdings wären die meisten der Ideen nicht in der uns gegebenen Zeit realisierbar gewesen. Vieles hing hier wieder von der Location ab – es gibt also einen guten Grund für Location-Agenturen, -Scouts und natürlich -Miete. Alles das stand uns eben aus Zeit- und Kostengründen nicht zur Verfügung. Letzlich haben wir eine Idee für ein Bild mit Langzeitbelichtung und Bewegungsunschärfe entwicklet, uns fehlte allerdings die passende Location. Einige Tage später bin ich zum Geisterhaus in Köln-Fühlingen gefahren und habe dort ein paar Location-Fotos gemacht, die ich der Band dann online gezeigt habe.

Die Entscheidung für das Geisterhaus fiel kurz darauf. Am Pfingstmontag war das Shooting, wir hatten ein Bombenwetter, nur vom Rumstehen lief uns schon der Schweiß. Weil es aber so hell und sonnig war, konnten wir unsere ursprüngliche Idee mit der Langzeitbelichtung nicht umsetzen. Plan B musste her. Nach einem kurzen Brainstorming vor Ort und einer Testaufnahme hatten wir uns entschieden. Es mag vielleicht nicht so aussehen, doch die Aufnahme war alles andere als leicht. Und auch wenn wir mit dem Nebel (Generator und Nebelmaschine waren neben einer Wagenladung voll Fotoausrüstung auch dabei) wieder ein Klischee bedient haben, würde die Aufnahme ohne den Nebel nicht wirken. Hinzu kam, dass ich mir den Look des Lith-Prints vorstellen musste. Zum Vergleich steht in der Slideshow das Positiv vom Polaroid 55 Film. Wir haben an diesem Tag von ca. 14 h bis zum Abend gearbeitet, zum Schluß habe ich noch ein paar schnelle Aufnahmen mit der Digitalkamera gemacht. Gegen 19:30 h war dann zum einen die Sonne hinter dem Haus verschwunden, außerdem wurde der Himmel mit einem Mal Schwarz. So schnell es ging haben wir unsere Sachen gepackt. Als das Unwetter losging, war ich gerade wieder zu Hause angekommen. Die anderen mussten mit dem Auto hindurch und ich war froh, dass alle wieder heil zu Hause ankamen.

 

Termine:

Mein Projekt TON ART in der Ausstellung Rheine Träume 2014:

Ort: THE NEW YORKER / HARBOUR CLUB
Deutz-Mülheimer-Str. 165
51063 Köln-Mülheim

Vernissage: Dienstag, 16. September 2014, 19 h
Dauer: 16. – 21. September 2014
Öffnungszeiten und weitere Infos auf der Website der Ausstellung.

Präsentation und Diskussion Silber und Bytes:

Freitag, 19. September 2014, 12 h – 20 h
Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK)
An der Rechtsschule
50667 Köln